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Behandlungen bei Frauen

Facelift

Was ist ein Facelift?

Beim Facelift handelt es sich um eine gesichtsverjüngende Schönheitsoperation, die eine Wiederherstellung jugendlicher Proportionen der Gesichts- und Halsregion zum Ziel hat. Erreicht wird dies durch eine Anhebung und Repositionierung des Fett- und Bindehautgewebes.

Hierzu stehen der plastischen und ästhetischen Chirurgie folgende Methoden zur Verfügung:

  • traditionelles Facelift
  • Mini-Facelift
  • endoskopisches Facelift
  • Liquid-Facelift

Traditionelles Facelift

Ein traditionelles Facelift empfiehlt sich vor allem bei:

  • überschüssiger und schlaffer Gesichtshaut
  • tiefen Gesichtsfalten
  • verlagerten Fettpölsterchen im Gesicht
  • traurigem und müdem Aussehen trotz guter Vitalität

Nach der SMAS-Technik (submuscular aponeurotic system-technique) beginnt die Schnittführung an den Schläfen, wird hinter und unter dem Ohr weitergeführt und endet im behaarten Nackenbereich. Hierbei löst der Chirurg zunächst die Haut, strafft die darunter liegenden Gewebeschichten und entfernt anschließend überschüssige Haut. Diese Technik wird häufig in Kombination mit Unterspritzungen angewendet. Auf diese Weise können auch tiefe Falten wie eine ausgeprägte Nasolabialfalte mitbehandelt werden.

Mini-Facelift

Sind die Alterserscheinungen nur auf das Mittelgesicht beschränkt, kann eine OP mit kleineren Schnittführungen zum gewünschten Ergebnis führen. Das Mini-Facelift ist besonders für Personen mit ersten Anzeichen des Alterns geeignet. Im Unterschied zum traditionellen Facelift erfolgt die Straffung der tiefliegenden Muskelhülle bei minimaler Schnittführung, was in einer reduzierten Narbenbildung resultiert.

Einen tiefen Zugang ermöglichen Schnitte an den Schläfen und im behaarten Kopfbereich. Je nach Befund kann die Operation bis zu vier Stunden in Anspruch nehmen. Durchgeführt wird sie meist in lokaler Betäubung mit Sedierung.

Endoskopisches Facelift

Beim endoskopischen Facelift werden die Bindegewebsschichten des Gesichts mithilfe eines chirurgischen Endoskops angehoben. Hierzu werden 3-5 mm kleine Einschnitte im behaarten Kopfbereich vorgenommen.

Die sogenannte Schlüssellochtechnik ermöglicht eine effiziente Glättung der Stirnpartie sowie eine Korrektur der Augenbrauen. Gleichzeitig kann auch eine Glättung der Nasolabialfalte, Anhebung der Wangen und eine Straffung der Kinnlinie durchgeführt werden, wodurch das Gesicht seine jugendliche Kontur wiedererlangt.

Liquid Facelift

Eine effektive Gesichtsverjüngung geht nicht zwangsläufig mit einer Operation einher. Für alle, die frischer und vitaler aussehen wollen, ohne sich unters Messer zu legen, stellt das Liquid Facelift eine gute Alternative dar.

Erreicht wird dies durch Unterspritzungen mit Fillern wie Hyaluronsäure und Botulinumtoxin (Botox). Insbesondere erschlafftes Gewebe in der Wangen- und Kinnregion kann so schnell und sichtbar aufgebaut werden. Auch feine und ausgeprägte Falten wie Marionettenfalten können mithilfe entsprechender Füllmaterialen zuverlässig beseitigt werden. Patienten mit überschüssiger Haut kommen um ein operatives Facelift jedoch nicht herum.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: je nach Umfang und Technik: Vollnarkose oder Lokalanästhesie mit Sedierung
  • Kosten: 3.000-25.000 Euro
  • Dauer: 3-6 Stunden
  • Erholungszeit: 14 Tage, Sport nach Absprache
  • Ergebnis: je nach Eingriff mittel- bis langfristig
  • Durchführung: stationär für 1 bis 2 Tage
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Facelift

Für wen ist ein Facelift geeignet?

Das Durchschnittsalter für ein Facelift liegt derzeit bei 45 Jahren. Haben Haut sowie Unterhaut- und Muskelgewebe stark an Elastizität eingebüßt, können diese durch ein Facelift signifikant gestrafft werden. Auf Wunsch kann der Eingriff mit einem Necklift kombiniert werden. Dies ist dann empfehlenswert, wenn die Halsregion deutliche Anzeichen des Alterns erkennen lässt. Der Grund: Das Gesicht und der Hals bilden eine optische Einheit. Wird ein Bereich bei der Behandlung vernachlässigt, kann das gesamte Erscheinungsbild schnell unharmonisch bis grotesk wirken.

Für wen ist ein Facelift nicht geeignet?

Das Facelift ist zweifelsohne eine probate Methode, die Zeit um einige Jahrzehnte zurückzudrehen. Der Griff zum Skalpell ist jedoch nicht immer sinnvoll. Bei kleinen und oberflächlichen Linien reicht oftmals eine punktuelle Unterspritzung mit geeigneten Fillern.

Ist die Haut dagegen stark erschlafft, hilft oft nur noch ein Facelift. In der Regel ist dies bei Patienten unter 40 nicht zu erwarten, weshalb sie von operativen Verjüngungsmaßnahmen nach Möglichkeit absehen sollten. Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch ein Facelift das Risiko einer Nervenschädigung, daher ist die Entscheidung für oder gegen den Eingriff stets unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit zu betrachten. Erste Alterszeichen lassen sich optimal durch non-invasive Behandlungsmöglichkeiten wie Micro-Needling, Radiesse oder Thermage sichtbar abmildern.

Kontraindiziert ist ein Facelift für Patienten mit medizinischen Risikofaktoren wie unkontrolliertem Bluthochdruck und Gerinnungsstörungen. Bei einer erhöhten Neigung zur überschießenden Narbenbildung sollte ebenfalls ein anderes Verfahren in Betracht gezogen werden.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: je nach Umfang und Technik: Vollnarkose oder Lokalanästhesie mit Sedierung
  • Kosten: 3.000-25.000 Euro
  • Dauer: 3-6 Stunden
  • Erholungszeit: 14 Tage, Sport nach Absprache
  • Ergebnis: je nach Eingriff mittel- bis langfristig
  • Durchführung: stationär für 1 bis 2 Tage
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Facelift

Die Kosten liegen zwischen 3.000-25.000 Euro.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: je nach Umfang und Technik: Vollnarkose oder Lokalanästhesie mit Sedierung
  • Kosten: 3.000-25.000 Euro
  • Dauer: 3-6 Stunden
  • Erholungszeit: 14 Tage, Sport nach Absprache
  • Ergebnis: je nach Eingriff mittel- bis langfristig
  • Durchführung: stationär für 1 bis 2 Tage
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Nachsorge

Je nach Eingriffsart kann der stationäre Aufenthalt bis zu drei Tagen in Anspruch nehmen. Mit folgenden Maßnahmen kannst Du die Wundheilung zusätzlich unterstützen:

Gewebekleber: Auf die Operationswunde appliziert, verschließt der Hautkleber das Gewebe und bildet einen zuverlässigen Schutzfilm gegen krankheitserregende Bakterien und Mikroben. Ob dieser allein oder in Kombination mit resorbierbaren Nähten und/oder mit Wundverschlussstreifen zum Einsatz kommt, entscheidet der behandelnde Chirurg. Auch bei der Auswahl des geeigneten Produktes ist eine fachärztliche Meinung unabdinglich, denn jeder Hauttyp reagiert anders und benötigt daher eine speziell auf ihn abgestimmte Behandlung.

Arnica: Diese homöopathische Wunderwaffe lässt Schwellungen und Blutergüsse schnell wieder abklingen. Die weißen Globuli sind in verschiedenen Dosierungen erhältlich, daher ist auch hier ein fachlicher Rat unersetzlich. Bei kontrollierter Einnahme ist das Präparat nebenwirkungsarm, eine Überdosierung kann jedoch Herzrasen, Atemnot, Kreislaufzusammenbruch und sogar eine Magen-Darm-Entzündung auslösen.

Vitamin K: Dank seiner entzündungshemmenden und blutgerinnenden Wirkung hilft der fettlösliche Wirkstoff, sowohl Rötungen als auch Schwellungen sowie geplatzte Äderchen zu reduzieren. Erhältlich ist dieser sowohl in Form von Kapseln als auch als Creme.

Lymphdrainage: Diese Form der physikalischen Therapie stimuliert das Lymphsystem und unterstützt somit den Heilungsprozess. Denn die Lymphbahnen dienen nicht nur dem Transport von Stoffwechselprodukten und Zellflüssigkeit, sondern sind auch für die körpereigene Abwehr verantwortlich. Die Lymphdrainage kann bereits ab dem vierten Tag nach dem Eingriff durchgeführt und mehrere Wochen fortgesetzt werden. Die Sitzungen sollten idealerweise ein- bis zweimal in der Woche erfolgen.

Kompression: Schwellungen und Blutergüsse lassen sich ebenso durch Kompressionsbekleidung reduzieren. Diese erzeugen einen leichten Druck auf das Gewebe und fördern somit den venösen Rückfluss. Für Facelift- und Neckliftpatienten wurden spezielle Gesichtsmasken entwickelt, die sich in ihrer Form und Größe unterscheiden. Wie viel sie vom Kopf und Hals bedecken, hängt von der angewendeten Operationstechnik und Schnittführung ab. Getragen werden sollten sie mindestens zwei Wochen lang − am besten tags und nachts.

Schonzeit: Die Zeit der Operation solltest Du unbedingt als eine wichtige Etappe auf Deinem Weg zu einem neuen, frischen Erscheinungsbild betrachten. Jetzt sind vor allem Disziplin und Geduld gefragt. Auf sportliche Aktivitäten wirst Du etwa zwei Wochen, auf Saunagänge sechs Wochen und auf Sonnenbäder ganze acht Wochen lang verzichten müssen.

Kopf hoch: Die ersten Nächte nach der Operation sind immer eine Herausforderung. Das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper lässt die Schwellungen schneller abklingen.

Vorsicht beim Kühlen: Nach der Operation sind kühlende Maßnahmen zwar angenehm, dennoch solltest Du auch hier einige Regeln beachten. Nach dem Eingriff ist die Haut noch sehr empfindlich, aus diesem Grund dürfen die behandelten Stellen weder mit den Kühlelementen noch mit den Kühlkissen in Berührung kommen. Abhilfe schafft eine dazwischen positionierte Kompresse. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nur gekühlte, keinesfalls gefrorene Produkte zu verwenden. Eine Dauerkühlung ist ebenfalls tabu.

Tipps

Welches Facelift-Verfahren für Dich in Frage kommt, hängt sowohl von Deinem Alter als auch von Deiner Hautbeschaffenheit ab. Die Erholungsphase variiert je nach Eingriffsart und Deinen körperlichen Voraussetzungen.

Traditionelles Facelift: Bei diesem Eingriff wirst Du Deine Arbeit erst nach zehn bis vierzehn Tagen wieder aufnehmen können. Schwellungen, Blutergüsse sowie Spannungsgefühle können dabei bis zu vier Wochen anhalten. Die Strapazen zahlen sich aus: Nach der Regenerationsphase kann Dein Gesicht bis zu zehn Jahre jünger wirken. Eine genaue Prognose ist jedoch nicht möglich, da das Ergebnis maßgeblich von der Elastizität und Beschaffenheit Deiner Haut bestimmt wird. Dein Alter und allgemeiner Gesundheitszustand nehmen ebenso Einfluss auf die Wundheilung. Rauchen und Sonnenbäder sind in der Regenerationsphase von vier bis sechs Wochen strikt zu meiden. Einen negativen Einfluss auf das Ergebnis könnten in dieser Zeit auch signifikante Gewichtsschwankungen haben.

Mini Facelift: Die Erholungszeit beträgt in der Regel zwischen einer bis drei Wochen. Das Ergebnis hält etwa acht bis zwölf Jahre. Grundsätzlich gilt: Je elastischer Deine Haut ist, desto länger kannst Du Dich an Deinem neuen Gesicht erfreuen.

Mittleres Facelift: Nach dem Eingriff wirst Du voraussichtlich zwischen vier und zehn Tagen unter Gesichtsschwellungen leiden. Die Strapazen lohnen sich dennoch, denn das Ergebnis hält in der Regel bis zu zehn Jahren.

Unteres Facelift: Diese Methode geht mit einer fünf- bis zehntägigen Erholungszeit einher. Am Resultat kannst Du Dich dagegen mindestens fünf bis zehn Jahre lang erfreuen.

Endoskopisches Facelift: Diese Form von Facelift ist mit der kürzesten Erholungszeit verbunden. Deine gewohnten Tätigkeiten kannst Du schon nach wenigen Tagen aufnehmen.

Liquid Facelift: Bei diesem Eingriff sind anfängliche leichte Schwellungen und kleine Blutergüsse zu erwarten. Je nach Filler ist das Ergebnis sofort sichtbar. In einigen Fällen stellt sich dieses jedoch erst nach einigen Tagen ein. Freude an strafferen Konturen haben die Patientinnen etwa ein bis drei Jahre.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: je nach Umfang und Technik: Vollnarkose oder Lokalanästhesie mit Sedierung
  • Kosten: 3.000-25.000 Euro
  • Dauer: 3-6 Stunden
  • Erholungszeit: 14 Tage, Sport nach Absprache
  • Ergebnis: je nach Eingriff mittel- bis langfristig
  • Durchführung: stationär für 1 bis 2 Tage
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