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Behandlungen bei Männern

Fettabsaugung

Was ist eine Fettabsaugung?

Im Kampf gegen die unerwünschten Fettpölsterchen können wir durch Gewichtsverlust zwar die Anzahl der Fettzellen reduzieren, gegen resistente Fettansammlungen am Ober- oder Unterbauch sind wir dagegen oft machtlos. Abhilfe schafft eine seit über 30 Jahren in der operativen Dermatologie etablierte Methode: die Fettabsaugung (Lipolyse). Neben der Entfernung von überschüssigem Fettgewebe ermöglicht sie auch eine drastische Reduktion der Fettstammzellen. Dank eines Vakuum-Geräts werden nicht nur typische Behandlungszonen wie Bauch, Hüften und Gesäß konturiert. Auch Körperregionen wie Kinn, Nacken, Arme, Oberschenkel und Waden können damit schonend in Form gebracht werden. Sogar ungewöhnliche Stellen wie Knie und Knöchel stellen für die modernen Verfahren zur Fettabsaugung kein Problem mehr dar. Die Menge des abzusaugenden Fettgewebes richtet sich im Wesentlichen nach der Körpergröße und dem Gewicht des Patienten. Doch auch bei starkem Übergewicht dürfen maximal fünf bis sechs Liter Fettgewebe pro Sitzung abgesaugt werden. Vor der eigentlichen Fettabsaugung injiziert der Chirurg in der Regel eine sogenannte Tumeszenzflüssigkeit, die das Fettgewebe aufweicht. Durch kleine Hautschnitte führt er feine, mit einer Vakuumpumpe verbundene Kanülen ein und saugt die lästigen Fettzellen ab, ohne dabei Nerven oder Gefäße zu schädigen. Bei kleineren Korrekturwünschen findet der Eingriff meist unter lokaler Betäubung statt. Werden mehrere Bereiche miteinander kombiniert, kann auch eine Vollnarkose vonnöten sein.

Fettabsaugung − Vibrationstechnik (Feintunnelungstechnik)

Es gibt eine Vielzahl von Verfahren zur Fettabsaugung. Eine davon ist die Vibrationstechnik, die in Fachkreisen als Power Assisted Liposuction (PAL) oder Feintunnelungstechnik bezeichnet wird. Ihre Besonderheit: Mittels feiner Schwingungen kann die Kanüle das Fettgewebe besser durchdringen und wird deshalb vor allem für Körperregionen mit einem hohen Anteil an Bindegewebe eingesetzt. Durch den Gebrauch von speziellen Mikrokanülen ist der behandelnde Arzt in der Lage, auch dicht unter der Haut liegendes Fettgewebe abzusaugen.

Fettabsaugung − Ultraschallgestützte Fettabsaugung (UAL)

Ein anderes Verfahren stellt die ultraschallgestützte Fettabsaugung (UAL) dar. Dabei werden die Fettzellen durch den Ultraschall kontrolliert zum Platzen gebracht und können hiernach problemlos abgesaugt werden. Das Gute: Hierbei werden weder Blutgefäße noch Lymphbahnen, Nerven oder Bindegewebe in Mitleidenschaft gezogen, weshalb sich diese Methode zu Recht wachsender Beliebtheit erfreut. Von dem schonenden Eingriff profitieren vor allem Körperregionen mit starken Fetteinlagerungen wie Gesäß und Oberschenkel.

Fettabsaugung −Tumeszenz-Methode (Nasstechnik)

Bei der Tumeszenz-Methode wird das Fettgewebe während der Operation mit einer speziellen Lösung infiltriert und aufgelockert. So lösen sich die Fettzellen von dem umliegenden Gewebe ab und können somit leicht aus dem Körper transportiert werden. Die Tumeszenzflüssigkeit enthält sowohl ein Lokalanästhetikum als auch Adrenalin. Beide Wirkstoffe führen zur Kontraktion von kleineren Blutgefäßen und senken somit das Risiko eines Blutverlustes.

Fettabsaugung − Lipopulsing

Beim Lipopulsing helfen elektrische Licht- und Energieimpulse, die Fettzellen aus dem Gewebe zu lösen. Mithilfe von sehr feinen Kanülen werden niedrigfrequentierte Impulse direkt in das Fettgewebe eingebracht und verflüssigen dort die Fettzellen. In dieser Form lassen sich diese auch an schwer zugänglichen Körperstellen entfernen. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Rekonvaleszenz (Genesungsphase) nach dem Eingriff.

Laser-Fettabsaugung

Die Laser-Fettabsaugung macht sich die Wirkung von drei unterschiedlichen Wellenlängen zu Nutze. Eine davon ist für ihren straffenden Effekt bekannt. Die andere bringt die Fettzellen zum Schmelzen. Und die dritte im Bunde regt die Kollagenproduktion im Unterhautgewebe an, wodurch die Letztere anschließend deutlich praller und jugendlicher wirkt. Gute Ergebnisse erzielt die Laser-Fettabsaugung nicht nur bei der Behandlung von typischen Problemzonen wie Bauch und Oberschenkeln, sondern auch bei kleinen Arealen wie Kinn und Ober- sowie Unterarmen. Der minimal-invasive Eingriff dauert in der Regel eine Stunde. Hiernach legt der behandelnde Arzt eine Kompressionsbandage an, die zwei Wochen lang getragen werden muss. Das endgültige Straffungsergebnis stellt sich nach etwa acht bis zwölf Monaten ein.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Kosten: 1.500 - 6.000 Euro
  • Dauer: abhängig von der behandelten Region, generell zwischen 1-3 Stunden
  • Erholungszeit: 1-2 Wochen, Sport erst nach 4-6 Wochen
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: stationär für einen Tag, meist jedoch ambulant
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Fettabsaugung

Für wen ist eine Fettabsaugung geeignet?

Wer trotz hoher sportlicher Aktivität und Ernährungsumstellung von hartnäckigen Fettpölsterchen geplagt wird, kann mithilfe einer Fettabsaugung endlich stimmige Proportionen erzielen. Maßgeblich beeinflußt wird der Behandlungserfolg auch durch die Hautelastizität und -kontraktilität der Patienten. Mit anderen Worten: Der Eingriff verlangt der Haut auch eine Menge Anpassungsfähigkeit ab. Schafft sie es nicht, sich optimal an die neuen Konturen anzuschmiegen, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass ein weiterer operativer Schritt notwenig sein kann: die Hautstraffung.

Für wen ist eine Fettabsaugung nicht geeignet?

Die Fettabsaugung dient nicht als Ersatz für Sport und Diäten und stellt somit keine bequeme Lösung für Übergewichtige dar, da der begleitende Straffungseffekt der Haut nur minimal ist. Hinzu kommt die Mengenbeschränkung der zu entfernenden Fettzellen auf maximal fünf bis sechs Liter. Nicht geeignet ist eine Fettabsaugung auch für Menschen nach einer starken Gewichtsabnahme, da die Haut sich zunächst an die neuen Verhältnisse anpassen muss. Abhilfe gegen überschüssige Haut schafft ein Bodylift.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Kosten: 1.500 - 6.000 Euro
  • Dauer: abhängig von der behandelten Region, generell zwischen 1-3 Stunden
  • Erholungszeit: 1-2 Wochen, Sport erst nach 4-6 Wochen
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: stationär für einen Tag, meist jedoch ambulant
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Fettabsaugung

Die Kosten liegen zwischen 1.500  und 6.000 Euro.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Kosten: 1.500 - 6.000 Euro
  • Dauer: abhängig von der behandelten Region, generell zwischen 1-3 Stunden
  • Erholungszeit: 1-2 Wochen, Sport erst nach 4-6 Wochen
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: stationär für einen Tag, meist jedoch ambulant
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Fettabsaugung

Nachsorge

Die Fettabsaugung ist mit einer relativ kurzen Erholungszeit verbunden. Je nach Ausmaß des Eingriffs können Patienten ihre Arbeit schon nach zwei Tagen wieder aufnehmen, vorausgesetzt es handelt sich um eine Sitztätigkeit. Körperliche Anstregungen sollten hingegen für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen gemieden werden. Sport ist ebenfalls frühestens nach drei Wochen wieder erlaubt. Nach der Behandlung können leichte Schmerzen auftreten, die einem Muskelkater ähneln. Diese klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Behandelte Regionen können ebenso mit einer Hämotombildung (Entstehung von blauen Flecken) reagieren, die spätestens nach einer Woche abgeklungen ist. Möglich ist auch das Auftreten von Gewebeverhärtungen, sogenannten Fibromen, die nach wenigen Wochen ebenso wieder verschwinden. In seltenen Fällen treten entzündliche Prozesse auf, die eine sofortige Gabe von Antibiotika notwendig machen. Für einen besseren Überblick haben wir für Dich die wichtigsten Verhaltensregeln nach einer Fettabsaugung zusammengefasst:

  • Das Tragen eines Kompressionsmieders nach Maß fördert die Hautschrumpfung und ist daher für vier bis fünf Wochen nach dem Eingriff ein absolutes Muss!
  • Sonne und künstliche UV-Strahlung sollten für Dich aufgrund einer möglichen Überpigmentierung der behandelten Stellen in den ersten Wochen Tabu sein!
  • Bei körperlichen Anstrengungen solltest Du einen Schongang für bis zu drei Wochen einlegen. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten.
  • An Deinem erschlankten Körperkonturen wirst Du besonders lange Freude haben, wenn Du neben gesunder Ernährung auch regelmäßige Bewegung in Deinen Alltag integriest.
  • Übe Dich in Geduld! Die engültige Form erlangt der behandelte Bereich erst nach acht bis 12 Monaten.

Tipps

Es ist wichtig, dass Du realistische Erwartungen an die Operation stellst. Auch wenn mit der Fettabsaugung ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden können, sind diese nicht sofort sichtbar. Dies hängt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab. Entscheidend sind neben dem Alter und der Hautelastizität ebenso das Gewicht sowie der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Als ideale Kandidaten für eine Fettabsaugung gelten in der Regel normalgewichtige, sportliche Menschen zwischen 20 und 50 Jahren, die unter isolierten und diätresistenten Fettpolstern leiden.

Woher kommt das Bauchfett?

Viele Menschen nehmen in Stresszeiten besonders schnell am Bauch zu. Verantwortlich für die Entstehung von Bauchfett ist oftmals das unter Stress gebildete Hormon Cortisol, das den Körper zum Speichern von Fettdepot anregt. Dieser Vorgang ist tief in unserer Evolutionsgeschichte verankert. Da unsere Urahnen nicht jederzeit auf Nahrung zugreifen konnten, musste der Körper sich in Krisenzeiten besonders gut gegen bevorstehende Hungerperioden wappnen. So hat er gelernt genügend Fettreserven zu bilden, um auch Tage ohne Nahrungsaufnahme unversehrt zu überstehen. Der im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine publizierten Studie zufolge hat eine hohe Anzahl an Fettzellen in der Bauchregion einen schlechten Einfluss auf die Lungen. Hierzu wurden 120.000 Personen untersucht. Studienteilnehmer mit Übergewicht wiesen eine deutlich schlechtere Lungenfunktion auf als die Normalgewichtigen. Die Erklärung: Das überschüssige Fett verengt den Lungenraum und behindert somit die Atmung.

Wusstest Du schon, dass…?

  • … das bei der Fettabsaugung gewonnene Fett Dir auch an einer anderen Stelle zu Gute kommen kann? Hierzu werden die abgesaugten Fettzellen gereinigt und als Volumenbooster für andere Körperregionen verwendet. Im Gesicht erfreuen sich Unterspritzungen mit Eigenfett (Lipofilling) stetig wachsender Beliebtheit. Wie andere Filler wird auch das Eigenfett mit der Zeit vom Körper abgebaut und stellt damit eine willkommende Alternative zu künstlichen Fillern dar.
  • … der beste Zeitpunkt für einen operativen Eingriff die kalten Monate sind? Unter der langen Winterkleidung lässt sich das Kompressionsmieder nicht nur problemlos verstecken, sondern erzeugt zusätzlich eine mollige Wärme. Im Sommer kann es in der hautengen Stützwäsche dagegen ganz schön heiß werden!
  • …. Du bei einem ambulanten Eingriff höchstwahrscheinlich noch am gleichen Tag nach Hause entlassen wirst? Gerade deshalb solltest Du berücksichtigen, dass die behandelten Körperregionen noch eine kleine Menge an injizierter Tumeszenzflüssigkeit enthalten werden. Diese kann im Laufe der kommenden Tagen durch die angelegten Schnitte heraustreten. Deine Möbel schützt Du am besten, indem Du ein Handtuch unterlegst.

Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Kosten: 1.500 - 6.000 Euro
  • Dauer: abhängig von der behandelten Region, generell zwischen 1-3 Stunden
  • Erholungszeit: 1-2 Wochen, Sport erst nach 4-6 Wochen
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: stationär für einen Tag, meist jedoch ambulant
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