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Behandlungen bei Männern

Haartransplantation

Was ist eine Haartransplantation?

Nichts definiert unser Gesicht so sehr wie unsere Haare. Volles, kräftiges Haar ist seit jeher ein unabdingbares Attribut von Jugend und Vitalität. Der natürliche Alterungsprozess macht sich bei vielen Männern zunächst auf dem Kopf bemerkbar. Plötzlich lichtet sich die einstige Haarpracht und gibt damit den Blick auf die zuvor gut versteckte Kopfhaut frei. Der Haarschwund kann dabei nach unterschiedlichen Mustern ablaufen. Während einige Männer immer größer werdende Geheimratsecken bei sich entdecken, bildet sich bei anderen zunächst eine sogenannte Tonsur (kahle Stelle) am oberen Hinterkopf.

Mit dem Haarausfall, schwindet meist auch das Selbstbewusstsein der Betroffenen. Den Griff zu Toupets wollen viele dennoch nicht wagen und wünschen sich statt falscher Haarteile lieber natürlich sprießendes Haar.

Für sicht- und spürbar dichteres Haar sorgt die Eigenhaarverpflanzung. Hierbei werden mehrere Tausend Haarwurzeln aus dem dicht bewachsenen Haarkranz am Hinterkopf entnommen und in weniger dicht bewachsene Areale eingepflanzt. Neben der Kopfhaut können auf diese Weise auch andere behaarte Gesichtsbereiche wie die Augenbrauen oder das Kinn verdichtet werden.

Die Kosten richten sich sowohl nach der verwendeten Technik als auch nach der Anzahl der gewonnenen follikulären Einheiten (FU/ Grafts).

Die „Follicular Unit Extraction (FUE)“ ist ein verhältnismäßig aufwendiges Verfahren, bei dem jedes Haarfollikel einzeln entnommen, unter dem Mikroskop vorbereitet und anschließend an der entsprechenden Stelle wieder eingepflanzt wird.

Eine andere Methode, Haare zu transplantieren ist die „Follicular Unit Transplantation (FUT)“, bei dem ein feiner Streifen aus dem Bereich des Hinterkopfes entnommen wird. Dieser wird ebenfalls unter dem Mikroskop präpariert und dann an der betroffenen Stelle eingebracht. Diese Methode eignet sich besonders für großflächige kahle Stellen.

Follicular Unit Transplantation (FUT)

Bei der Follicular Unit Transplantation, kurz FUT, wird ein 1 cm schmaler Hautfettgewebsstreifen aus dem Hinterkopfbereich entnommen, der als Spendermaterial für die zu verpflanzenden Haarfollikel dient. Während im Labor daraus einzelne Haareinheiten (Grafts) präpariert werden, bereitet der Haarchirurg kleine Einschnitte in der Kopfhaut vor, die anschließend mit den neugewonnenen Haarwuzeln versehen werden. Die Wunde am Hinterkopf wird umgehend vernäht und bleibt nach dem Eingriff nahezu unsichtbar.

Diese Methode eignet sich besonders für großflächige kahle Stellen.

Follicular Unit Extraction (FUE)

Ein weiteres erfolgreiches Verfahren zur Transplantation von Haaren stellt die Follicular Unit Extraction, FUE, dar. Hierbei wird jedes Haarfollikel mithilfe eines Hohlbohrers einzeln extrahiert, unter dem Miskoskop vorbereitet und anschließend an der gewünschten Stelle eingepflanzt.

Im Gegensatz zur Follicular Unit Transplantation, bei der lediglich der Spenderbereich rasiert wird, muss bei der Entnahme einzelner Haareinheiten das gesamte Deckhaar der Rasierklinge zum Opfer fallen.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Lokalanästhesie
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 2.000 und 20.000 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 4 und 8 Stunden, insgesamt können zwischen 1 und 5 Sitzungen notwendig sein
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-5 Tage
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Haartransplantation

Für wen ist eine Haartransplantation geeignet?

Die Haartransplantation bietet eine effektive Lösung für Patienten, die unter ihrem Haarausfall leiden. Gute Behandlungserfolge können sowohl bei Männern als auch bei Frauen erzielt werden. Allerdings empfiehlt es sich, die bestehende Haarsituation zunächst in einer Voruntersuchung abzuklären. Der weibliche Haarausfall ist oftmals einem hormonellen Ungleichgewicht geschuldet, der mithilfe oraler Kontrazeptiva zuverlässig behandelt werden kann. Ist der Haarverlust unumkehrbar, kann eine Haartransplantation helfen. Welches Transplantationsverfahren für die jeweilige Haarsituation geeignet ist, ermittelt der Haarchirurg in einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Für wen ist die Haartransplantation nicht geeignet?

Der ästhetische Erfolg wird maßgeblich von der Dichte der „neuen“ Haare bestimmt. Diese hängt jedoch unmittelbar von der Anzahl der Haarfollikel und der Gesamtdichte der Haare im Spenderbereich (meist am Hinterkopf) ab. Entscheidend ist auch die Haarstruktur. Die Haartransplantation kann nur die aktuelle Haarsituation verbessern. Bei fortschreitendem Haarausfall sollte die Erwartungshaltung kritisch überprüft werden.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Lokalanästhesie
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 2.000 und 20.000 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 4 und 8 Stunden, insgesamt können zwischen 1 und 5 Sitzungen notwendig sein
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-5 Tage
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Haartransplantation

Die Kosten für die Behandlung liegen je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 2.000 und 20.000 Euro.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Lokalanästhesie
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 2.000 und 20.000 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 4 und 8 Stunden, insgesamt können zwischen 1 und 5 Sitzungen notwendig sein
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-5 Tage
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Haartransplantation

Nachsorge

Die Wundheilung geht mit einer Krustenbildung einher, daher sollten die Haare in den ersten Tagen nach der Haartransplantation nicht gewaschen werden. Anschließend ist eine vorsichtige Reinigung mit einer speziellen Lotion erlaubt. Von Deinen gewohnten Stylingmitteln und dem Haartrockner solltest Du jedoch weiterhin Abstand nehmen. Für Sonne und Solarium gilt ein 14-tätiger Verzicht.

Auch wenn der Kopf juckt, spannt und schmerzt – jegliche Berührung der Kopfhaut ist strengstens untersagt, da die frischen Transplantate sich schnell lösen könnten. Aus diesem Grund solltest Du zunächst mit aufgerichtetem Oberkörper schlafen.

Tipps

Je nach Form und Verlauf des Haarausfalls ist mit weiterem Haarverlust zu rechnen. Die Haardichte ist oft erst nach einigen Monaten deutlich zu erkennen. Innerhalb der ersten vier bis sechs Wochen fallen die eingesetzten Haare wieder aus. Die Haarpapille hat sich bis zu diesem Zeitpunkt jedoch fest in der Haut verankert und beginnt nach wenigen Monaten, neue Haare zu bilden. Dieser Vorgang kann in einigen Fällen auch erst nach einem halben Jahr einsetzen. An Deiner neuen Haarpracht wirst Du Dich voraussichlich erst nach einem Jahr erfreuen können.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: Lokalanästhesie
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 2.000 und 20.000 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche zwischen 4 und 8 Stunden, insgesamt können zwischen 1 und 5 Sitzungen notwendig sein
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-5 Tage
  • Ergebnis: dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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