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Behandlungen bei Frauen

Implantate

Was sind Implantate?

Als Implantat wird eine künstliche Zahnwurzel bezeichnet, die als Ersatz für den fehlenden Zahn in den Kieferknochen eingebracht wird. Nach etwa sechs bis zwölf Wochen verwächst das Implantat mit dem Knochen und ist somit fest und belastbar wie der eigene Zahn. Einige Zahnärzte bieten auch sofort belastbare Implantate an, damit der Patient sich noch am gleichen Tag über feste Zähne erfreuen kann.

Bei Zahnverlust, baut der Körper den Knochen an der „Unfallstelle“ ab, da er ihm keine Bedeutung mehr beimisst. Ein Implantat übernimmt die Funktion der Zahnwurzel und verhindert somit den Knochenabbau.

Als Alternative zu Implantaten kommen bei ausreichender Anzahl an natürlichen Zähnen auch Brücken zum Einsatz. Ansonsten kann mit herausnehmbaren Prothesen gearbeitet werden.

Was unterscheidet Implantate von anderen Zahnersatzverfahren?

  • Das Einsetzen von Brücken erfordert einen Abtrag der Zahnhartsubstanz. Ihre Haltbarkeit liegt im Durchschnitt bei 10 bis 15 Jahren. Implantate hingegen halten ein Leben lang und kommen ohne Abschleifen der Nachbarzähne aus.
  • Herausnehmbare Prothesen gelten in der Regel als ästhetisch unzureichend und werden bei eingeschränkter Funktionalität oft als Minderung der persönlichen Lebensqualität empfunden. Implantate wiederum lassen sich weder optisch noch funktionell von echten Zähnen unterscheiden.

Wie läuft die Behandlung ab?

Bei hohen Anforderungen sind besondere Maßnahmen gefragt. In vielen Fällen können Implantate sofort eingesetzt und noch am gleichen Tag mit dem entsprechenden Zahnersatz versorgt werden. Dies ist besonders nach Unfällen oder bei Patienten mit einem straff organisierten, dienstlichen Terminplan vonnöten und erfordert eine spezielle Operationstechnik.

Implantate werden in der Regel aus Titan gefertigt, da dieses sehr stabil und gewebeverträglich ist. Bei Überempfindlichkeit gegenüber Titan können auch keramische Implantate zum Einsatz kommen. Diese bestehen aus Zirkonoxidkeramik und sind somit äußerst stabil und zeitgleich biokompatibel.

Eine genaue Planung mithilfe der 3D-Diagnostik macht den Knochenaufbau in vielen Fällen überflüssig. Ist der Kieferknochen bereits stark zurückgegangen, sollte der Knochenaufbau unbedingt stattfinden. In 95 % der Fälle erfolgt dieser Vorgang während der Implantation. Hierbei wird die notwendige knöcherne Substanz durch den Bohrvorgang gewonnen und transplantiert.

 


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: ab 1.500 Euro pro Implantat
  • Dauer: etwa 20 Minuten pro Implantat, insgesamt etwa 2-3 Sitzungen
  • Erholungsphase: 1 Tag, die Einheilphase dauert 2 bis 6 Monate
  • Ergebnis: dauerhaft
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Für wen sind Implantate geeignet?

Bei Zahnverlust durch Unfälle oder irreversible Entzündungen stellen Implantate eine schnelle und effektive Möglichkeit des Zahnersatzes dar. Dabei sollte der Kiefer allerdings bereits ausgewachsen sein. Bei Mädchen kann eine Behandlung mit Implantaten bereits ab dem 15. Lebensjahr erfolgen, bei Jungen sollte der Eingriff erst nach Erreichen der Volljährigkeit durchgeführt werden.

Für wen sind Implantate nicht geeignet?

Nicht ratsam sind Implantate bei Patienten mit einem allgemein hohen Entzündungsrisiko. Besonders bei einer stark fortgeschrittenen Parodontitis sind die Erfolgsaussichten schlecht.

Kontraindiziert ist die Implantation ebenfalls bei:

  • Leukämie
  • nicht eingestelltem Diabetes mellitus
  • Rheuma
  • während einer Marcumar-Therapie
  • Immunerkrankungen
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Alkoholsucht
  • übermäßigem Rauchen
  • Drogenabhängigkeit
  • ständiger Einnahme von Cortison, die Zellteilung hemmenden Medikamenten sowie Immunsupressiva

Vorsicht geboten ist auch bei der Behandlung von Jugendlichen, da die Kiefergelenke sich bis zum 18. Lebensjahr in der Wachstumsphase befinden.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: ab 1.500 Euro pro Implantat
  • Dauer: etwa 20 Minuten pro Implantat, insgesamt etwa 2-3 Sitzungen
  • Erholungsphase: 1 Tag, die Einheilphase dauert 2 bis 6 Monate
  • Ergebnis: dauerhaft
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Die Kosten für ein Frontzahn-Implantat können zwischen 1.500 bis 3.000 Euro betragen.
Für ein Seitenzahn-Implantat fallen zwischen 1.300 bis 2.200 Euro an.

Je nach Lage im Kiefer, Anzahl und Qualität der Implantate können die Kosten deutlich höher ausfallen.

Die oben angeführten Kosten sind nur grobe Richtwerte. Einen individuellen Behandlungs- und Kostenplan erstellt stets der behandelnde Zahnarzt.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: ab 1.500 Euro pro Implantat
  • Dauer: etwa 20 Minuten pro Implantat, insgesamt etwa 2-3 Sitzungen
  • Erholungsphase: 1 Tag, die Einheilphase dauert 2 bis 6 Monate
  • Ergebnis: dauerhaft
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Nachsorge

Lässt die Betäubung nach, kann die behandelte Stelle etwas schmerzen. Mit Schmerztabletten lässt sich dies jedoch schnell in den Griff bekommen. Auch Schwellungen und Blutergüsse sind nach dem Eingriff keine Seltenheit. Diese klingen im Laufe einer Woche langsam ab. In einigen Fällen können die Schwellungen im Mund das Tragen des Provisoriums beeinträchtigen. In dieser Zeit ist die gewohnte Mundhygiene oftmals nicht möglich, daher sollten unbedingt desinfizierende Spüllösungen zum Einsatz kommen. Je nach Ausprägung kann die Einnahme eines Antibiotikums notwendig sein.

Nach der Einheilungsphase sind regelmäßige Kontrolltermine im Abstand von sechs bis zwölf Monaten Pflicht.

 


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: ab 1.500 Euro pro Implantat
  • Dauer: etwa 20 Minuten pro Implantat, insgesamt etwa 2-3 Sitzungen
  • Erholungsphase: 1 Tag, die Einheilphase dauert 2 bis 6 Monate
  • Ergebnis: dauerhaft
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