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Behandlungen bei Männern

Laserbehandlungen

Was ist eine Laserbehandlung?

Dank des energiereichen Laserlichts kann heutzutage eine Vielzahl von Hautveränderungen schnell und effektiv behandelt werden. Erweiterte Gefäße, Pigmentflecken, Narben und Falten sind daher kein Schicksal mehr. Die gebündelten Strahlen helfen ebenso gegen unerwünschten Haarwuchs z.B. im Bereich der Oberlippe.

Im Wesentlichen wird zwischen kontinuierlichen und gepulsten Laserstrahlen unterschieden. Während die Erstgenannten ununterbrochen Strahlung abgeben, arbeiten die Letzteren mit einzelnen Lichtblitzen. Eine weitere Unterscheidung erfolgt nach dem Aggregatzustand des aktiven Mediums, das entweder fest, flüssig oder gasförmig sein kann.

Zu den festen Medien gehört unter anderem der Rubinlaser. Seine hochenergetischen Laserimpulse dringen tief in die Epidermis ein und werden sowohl vom Melanin als auch von diversen Farbstoffen absorbiert, weshalb er vornehmlich zur Behandlung von Pigmentflecken und Entfernung von Tätowierungen zum Einsatz kommt. Ein anderer Festkörperlaser, der in der Dermatologie seine Anwendung findet, ist der Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser (kurz Nd: YAG-Laser). Seine Wellenlänge wird lediglich von rotem Hämangiomgewebe absorbiert und nicht an das umliegende Gewebe weitergeleitet. So können sogenannte Hämangiome (Blutschwämme) zielgerichtet behandelt werden, ohne intakte Zellen zu beschädigen.

In Flüssigkeiten gelöste Farbstoffe arbeiten dagegen mit extrem kurzen Impulsen, die ausschließlich punktuell wirken. Sie eignen sich ideal für die Entfernung von feinen Besenreisern und größeren Varizen.

Auf ionisiertem Edelgas basierende Lasermedien wie der CO2-Laser oder der Argon-Ionen-Laser haben in der Regel eine geringe Eindringtiefe und werden daher bei oberflächlichen Haut- und Gefäßveränderungen eingesetzt. Der CO2-Laser arbeitet mit infraroter Strahlung und besitzt eine hohe Wasserabsorption. Dadurch ermöglicht er ein oberflächliches Verdampfen und exaktes Schneiden sowie Abtragen des Gewebes. Neben Warzen können so auch erhabene Muttermale schonend entfernt werden. Der Argon-Ionen-Laser bedient ein breites Strahlungsspektrum. Seine kontinuierlich abgegebene Strahlung wird vor allem von dunklen Pigmenten und Hämoglobin (Blutfarbstoff) absorbiert, weshalb er sich zur Entfernung von Pigment- und Altersflecken sowie feinen Äderchen im Gesicht und Besenreisern eignet.

Gefäßtherapie

In der Therapie von vaskulären Erscheinungen haben sich neben dem Farbstofflaser ebenso der Argon-Ionen-, der Kumpferdampf- und der Neodym-YAG-Laser bewährt. Hierbei wird der Laser exakt auf die Wellenlänge des Blutfarbstoffes eingestellt, wodurch die Verletzungsgefahr für die Oberhaut extrem gering ist.

Besonders effektiv zeigt sich die Laserbehandlung vor allem bei folgenden anlage- und altersbedingten Gefäßveränderungen:

  • Besenreisern
  • Blutschwämmchen (Angiome)
  • Teleangiektasien (erweiterte Äderchen im Gesicht)
  • Rosazea oder Couperose
  • Spider-Nävi (Sternchenangiome)
  • Feuermale (Naevi Flammei)

Zunächst wird das zu behandelnde Hautareal gekühlt, um eine übermäßige Erhitzung durch das gebündelte Laserlicht zu vermeiden. Das Lasern selbst wird meist als ein kurzes Stechen empfunden.

Nach dem Eingriff treten meist leichte Rötungen und Schwellungen auf, die bereits nach einigen Stunden abklingen.

Der Behandlungserfolg hängt von der richtigen Verhaltensweise während der Heilungsphase ab.

In dieser Zeit gilt:

  • ein zweiwöchiger Verzicht auf UV-Strahlung
  • an warmen Frühlings- oder Sommertagen empfiehlt sich ein Sonnenblocker mit einem Lichtschutzfaktor von 50
  • Saunabesuche sind für mindestens vier Wochen tabu
  • in den ersten Tagen nach der Behandlung sollte kein Vollbad genommen werden.

 

Laserbehandlung der Haut

Unbefleckt kommt kaum jemand durchs Leben. Irgendwann rächt sich unsere Haut für jeden langen Aufenthalt in der Sonne mit unschönen Pigmentflecken und Sommersprossen. Während die Letzteren oftmals als niedlich empfunden werden, stellen großflächige dunkle Flecken für viele ein ästhetisches Problem dar. Entfernt werden können sie mithilfe des Rubinlasers, indem das gepulste rote Laserlicht das in den Hautzellen eingelagerte Melanin aufspürt und zum Bersten bringt. Die somit entstandenen winzigen Bruchstücke des Pigmentstoffes werden anschließend vom Körper abgebaut und verhelfen somit zur ebenmäßigen Haut.

Meistens reicht bereits eine Sitzung, um die lästigen Flecken dauerhaft loszuwerden. Eine Betäubung ist in der Regel nicht notwendig, da die Patienten lediglich ein kurzes Stechen verspüren. Bei großflächigen Pigmenten kann eine lokale Betäubung sinnvoll sein. Die behandelte Hautstelle heilt in der Regel innerhalb einer Woche aus.

Auch bei der Entfernung von ungeliebten Tätowierungen und Permanent Make-Up kommt der Rubinlaser zum Einsatz. Allerdings können hierzu je nach Fläche bis zu 12 Sitzungen notwendig sein.

Haarentfernung

Ob im Achsel-, Schambereich oder auf der Oberlippe – dank Laserbehandlungen gehören die lästigen Härchen schon nach wenigen Sitzungen der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich im Kampf gegen unerwünschte Gesichts- und Körperbehaarung zeigt sich der Alexanditlaser. Das Laserlicht dringt tief in die Epidermis (Oberhaut) ein, wird dort vom Haarpigment Melanin aufgenommen und bis zur Haarwurzel weitergeleitet. Auf diese Weise wird diese zielgerichtet zerstört. Hierzu reicht bereits eine Behandlung aus. Seine Wirkung kann das Laserlicht jedoch nur bei Haaren entfalten, die sich zum Zeitpunkt der Bestrahlung in der Wachstumsphase (Anagenphase) befinden. Dies betrifft schätzungsweise 20% bis 30% der Haare, weshalb ein zufriedenstellendes Ergebnis erst nach mehreren Sitzungen zu erwarten ist. Je nach Region und Haut- sowie Haartyp können insgesamt vier bis sechs Sitzungen vonnöten sein. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollten mindestens vier Wochen liegen.

Hinweis: Am besten funktioniert die Haarentfernung mittels Laser bei hellhäutigen Typen mit dunklen Haaren, da die Letzteren besonders viel Melanin enthalten.

Hautverjüngung

Hautverjüngende Maßnahmen stellen eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Lasers dar. Besonders geeignet ist zu diesem Zweck der fraktionierte CO2-Laser (Kohlendioxidlaser). Die Therapie basiert auf einer Applikation von einzelnen Lichtimpulsen auf kleine Hautareale. Die auf diese Weise entstandenen Mini-Verletzungen der Haut lösen einen Schutzmechanismus aus und fördern somit die Kollagenbildung.

Vor der Behandlung wird das Gesicht mit einer hautbetäubenden Creme versorgt. Anschließend wird die Gesichtshaut mithilfe eines Laserkopfes abgetastet, der netzartig mikrofeine Lichtpunkte in die Haut einbringt. So können nicht nur feine Fältchen um den Mund herum, sondern auch leichte Schlupflieder und Mimikfältchen in der Augenregion (Krähenfüße) effektiv behandelt werden.

Die Prozedur selbst ist weitgehend schmerzfrei. Viele Patienten verspüren lediglich ein leichtes Stechen, sobald die Lichtblitze auf die Haut treffen. Nach der Behandlung ist die Haut in der Regel gerötet und geschwollen. In den darauffolgenden Tagen setzt der Regenerationsprozess ein, was mit einer Krustenbildung und sichtbarer Hautschälung einhergeht. Aus diesem Grund wird eine Ausfallzeit von etwa einer Woche empfohlen. In dieser Zeit und in den kommenden Monaten ist eine ausgiebige Feuchtigkeitsversorgung der Haut mit speziellen Cremes angezeigt. Ebenso wichtig ist ein konsequenter Sonnenschutz! Die neue, zunächst noch empfindliche Haut sollte bis zu sechs Monaten mithilfe von Sonnenblockern vor UV-Strahlung geschützt werden.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 40 und 5.900 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 5 und 60 Minuten
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-7 Tage
  • Ergebnis: je nach Eingriff temporär bis dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Laserbehandlungen

Für wen ist eine Laserbehandlung geeignet?

Die Lasertherapie besitzt ein breites Anwendungsfeld im Bereich der ästhetischen Dermatologie. Hierzu gehören gutartige Hautveränderungen wie Pigmentflecken und Warzen sowie Gefäßerweiterungen. Auch unerwünschter Haarwuchs kann mithilfe von Laserbehandlungen effektiv bekämpft werden. Gute Behandlungserfolge lassen sich außerdem bei Akne- und Operationsnarben sowie altersbedingten Knitterfältchen erzielen. Bei der Wahl der geeigneten Praxis oder Klinik ist unbedingt darauf zu achten, dass diese über ein ausreichendes Angebot an unterschiedlichen Geräten verfügt. Nur so kann eine individuell abgestimmte Therapie gewährleistet werden.

Hinweis: In einigen Fällen kann eine Probeentnahme mit einer anschließenden Laboruntersuchung vonnöten sein. Bei bösartigen Hauveränderungen ist von einer Laserbehandlung abzusehen!

Für wen ist eine Laserbehandlung nicht geeignet?

Weist das zu behandelnde Hautareal auf eine bösartige Hautveränderungen hin, ist eine Laserbehandlung ausgeschlossen. Hierzu zählen folgende Befunde:

  • schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)
  • weißer Hautkrebs (Basalzellkarzinom)
  • Stachelzellkrebs (Stachelzellkarzinom)
  • Lentigo maligna

Besondere Vorsicht ist auch bei flachen dunklen Muttermalen (Naevuszellnaevi) geboten. Diese dürfen nicht entfernt werden, da sie die Gefahr einer Entartung zum Melanom bergen. In diesem Fall empfiehlt sich eine operative Entfernung unter lokaler Betäubung mit anschließender mikroskopischer Untersuchung.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 40 und 5.900 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 5 und 60 Minuten
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-7 Tage
  • Ergebnis: je nach Eingriff temporär bis dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Die Kosten variieren je nach Verfahren und zu behandelnder Fläche. Während die Entfernung eines Pigmentfleckes bereits für 40 Euro in Anspruch genommen werden kann, kann die komplette Gesichtsverjüngung mit 5.900 Euro zu Buche schlagen.


Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 40 und 5.900 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 5 und 60 Minuten
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-7 Tage
  • Ergebnis: je nach Eingriff temporär bis dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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Nachsorge

Nach Laserbehandlungen ist die Haut besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlen und starker Hitze, weshalb sowohl Sonne als auch Solarium je nach Verfahren für einige Wochen bis Monate zwingend zu meiden sind. Verzichtet werden sollte ebenso auf Sauna- und Dampfbadbesuche.

Wir haben die wichtigsten Verhaltensregeln nach den jeweiligen Behandlungsarten für Dich zusammengefasst.

Nach einer Gefäßtherapie solltest Du:

  • zwei Wochen lang auf Sonne und Solarium verzichten,
  • einen Sonnenblocker mit einem Lichtschutzfaktor von 50 verwenden,
  • vier Wochen lang weder Sauna noch Dampfbäder besuchen,
  • in den ersten Tagen nach der Behandlung kein Vollbad nehmen.

Nach einer Laserbehandlung der Haut solltest Du:

  • die behandelten Hautstellen nicht kratzen; gegen den Juckreiz hilft eine Wundheilungssalbe,
  • den Wasserkontakt mit der Wunde nach Möglichkeit meiden,
  • mindestens drei Wochen lang auf Sonne und Solarium verzichten,
  • kein Kraftsport treiben, solange die Wunde nicht komplett abgeheilt ist,
  • einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden; am besten einen Sonnenblocker auftragen.

Nach einer Haarentfernung solltest Du:

  • die behandelten Hautareale mehrere Wochen mit entzündungshemmenden und kühlenden Salben pflegen sowie mit feuchtigkeitshaltigen Cremes versorgen,
  • direkte Sonneneinstrahlung etwa zwei bis drei Wochen lang meiden; Solariumbesuche sind ebenso tabu,
  • mehrere Wochen auf schweißtreibende Aktivitäten wie Sport und Saunabesuche verzichten,
  • nicht mit heißem Wasser duschen.

Nach einer Hautverjüngung solltest Du:

  • spezielle Pflegeprodukte anwenden, die der Haut ausreichend Feuchtigkeit zuführen,
  • drei Monate lang direkte Sonnenexposition meiden,
  • einen hohen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor von mindestens 30, bestenfalls einen Sonnenblocker tragen,
  • einen Sonnenhut mit breiter Krempe tragen, um das Gesicht zusätzlich vor Sonnenstrahlung zu schützen.

Faktenübersicht:

  • Anästhesie: lokale Betäubung
  • Kosten: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 40 und 5.900 Euro.
  • Dauer: je nach Verfahren und zu behandelnden Fläche zwischen 5 und 60 Minuten
  • Erholungszeit: je nach Verfahren 0-7 Tage
  • Ergebnis: je nach Eingriff temporär bis dauerhaft
  • Durchführung: ambulant
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