Magazin

Oh Schreck,  das Äderchen muss weg! Medizin

Oh Schreck, das Äderchen muss weg!

Kleine Makel hat jeder, das wissen wir. Sind diese aus unserem Sichtfeld verschwunden, schenken wir ihnen keine besondere Beachtung mehr. Zu den Körperteilen, die wir saisonal vernachlässigen, gehören vor allem die Beine. Im Winter hüllen wir sie in Jeanshosen und warme Leggins, schön versteckt vor neugierigen Blicken. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen, kommen auch die ersten Sorgen: Machen wir auch im Rock eine gute Figur?

Kleinere Muttermale mögen in unseren Augen noch pikant wirken, mit Besenreisern hingegen gehen wir weitaus härter ins Gericht. Das feine Geäst bläulich-rot schimmernder Äderchen entsteht häufig infolge einer angeborenen Bindegewebsschwäche. Mangelt es Gefäßwänden an Festigkeit, kann es darin zu einem Blutstau kommen. Dies kann nicht nur das Gefühl von Beinschwere erzeugen, sondern ebenso das Hervortreten einiger Äderchen nach sich ziehen. Viele empfinden dies als ästhetisches Manko und wünschen sich eine schnelle und unkomplizierte Behandlung.

Mit Spritze zu makellosen Beinen

Eine wirksame Methode zur Entfernung von Besenreisern ist die Venenverödung (Sklerotherapie). Hierbei injiziert der Phlebologe einen speziellen Schaum direkt in die erweiterten Gefäße, die dadurch verklebt und langsam vom Körper abgebaut werden. Wie bei jedem Medikament gilt: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung“. Neben Blutergüssen können in einzelnen Fällen auch Wundheilungsstörungen oder allergische Reaktionen in Form von Quaddeln auftreten. Außerdem laufen die behandelten Stellen Gefahr, sich mit der Zeit bräunlich zu verfärben. Die Wahrscheinlichkeit derartiger Komplikationen ist bei der Behandlung durch einen erfahrenen Dermatologen jedoch schwindend gering. Einen größeren Einfluss auf das Ergebnis haben die Patienten selbst. Auf schöne, ebenmäßige Beine dürfen sich anschließend vor allem diejenigen freuen, die nach dem Eingriff brav zum Kompressionsstrumpf greifen. Weitere Informationen zur Venenverödung erhältst Du hier.

Laser lässt Besenreiser verschwinden

Wer sich ungerne in die Enge treiben lässt, ist mit einer Laserbehandlung besser beraten. Das hochenergetische Licht dringt effektiv in die tiefsten Hautschichten ein, ohne das Gewebe langfristig zu beschädigen. Unter Hitzeeinwirkung werden die unliebsamen Äderchen regelrecht „verschweißt“ und sind bereits nach wenigen Sitzungen gar nicht mehr zu erkennen. Im Laufe des Heilungsprozesses sind die Stellen meist gerötet und dürfen nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Vermieden werden sollten für einige Wochen auch durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Saunagänge, sportliche Aktivitäten und langes Stehen. Mehr zum Einsatz unterschiedlicher Lasertechnologien im Kampf gegen Besenreiser erfährst du hier.

Was Du selbst gegen Besenreiser tun kannst

Sind die feinen Blutgefäße bereits sichtbar, hilft nur noch der Gang zum Venenspezialisten. Die gute Nachricht ist, dass Du mit moderatem Training Gefäßerweiterungen wirksam vorbeugen kannst. Die drei besten Beinübungen haben wir für Dich zusammengestellt:

Schön kreisen lassen! Mit gezielten Kreisbewegungen Deiner Füße bringst Du Deine Muskelpumpe auf Trab und hältst die Gefäße in Form. Am besten zehn Mal im und gegen den Uhrzeigersinn.

Roll it, baby! Den Blutfluß regt auch das abwechselnde Auf- und Abrollen der Füße auf dem Boden an. Dabei nimmst Du eine hüftbreite Stellung ein und stellst Dich langsam auf die Zehenspitzen. Nach einem kurzen Augenblick rollst Du langsam über den ganzen Fuß ab.

Bicycle Race: Keine Venengymnastik kommt ohne das berühmt berüchtigte „Radfahren“ aus. Lege Dich hierzu auf den Rücken und lasse Deine Beine in der Luft kreisen.

Ganz gleich welche Übungen Du bevorzugst, bleibe stets in Bewegung, trinke ausreichend Wasser und vergiss nicht, Deine Vitaminreserven stetig aufzufüllen.
Deine Beine werden es Dir danken!

 

NEWSLETTER

DiscoverBeauty on: