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Schluss mit dem Doppelkinn Beauty

Schluss mit dem Doppelkinn

„Truthahnhals“, „Fettkinn“ oder „Wabbelhals“ sind zweifelsohne keine angenehmen Bezeichnungen für ein Phänomen, das uns früher oder später alle trifft: das Doppelkinn. Zu den Ursachen für die überschüssige Fettablagerung unter dem Kinn zählen neben den natürlichen Alterungsprozessen der Haut auch Übergewicht und genetische Veranlagung. Gegen die lästigen Fettpölsterchen ist zwar kein Kraut gewachsen, verschwinden lassen kannst Du sie dennoch. Wir verraten Dir, welche Maßnahmen zu einem jugendlich, straffen Hals verhelfen.

Work it out!

Mit einem regelmäßigen Workout kannst Du nicht nur Deinen Körper stählen, sondern auch die muskelreiche Halsregion schnell in Form bringen. Tägliche Gesichtsgymnastik kräftigt die Halsmuskulatur, glättet feine Knitterfältchen und beugt gleichzeitig einem steifen Nacken vor. Los geht’s!

Grinsekatze

Etwas gewöhnungsbedürftig in der Ausführung, dafür besonders effektiv: die Grinsekatze-Übung. Einfach mit geschlossenem Mund lächeln und den Kopf nach hinten beugen. Die somit erzeugte Spannung etwa 10 Sekunden lang halten und locker lassen. Für optimale Ergebnisse empfehlen sich zehn bis fünfzehn Wiederholungen.

Küss die Decke

Das Ziel dieser Übung ist es, die Halsregion zunächst maximal an- und zu entspannen. Spitze hierfür Deine Lippen zu einem Kussmund, beuge den Kopf langsam nach hinten und entspanne die Gesichtsmuskulatur mit einem lauten gegen die Decke gerichteten Schmatzer. Auch wenn Du Dich hierbei möglicherweise etwas merkwürdig fühlst, für eine schöne Halspartie sind mindestens zehn „Deckenbussis“ ein Muss.

Denkerpose

Balle Deine Hände zu Fäusten und halte diese unter Dein Kinn. Jetzt das Kinn gezielt gegen die Fäuste drücken. Der hierdurch erzeugte Widerstand kräftigt die Kinnkontur und sorgt damit für eine schöne Halslinie. Besonders praktisch: Die dezente Gesichts-Übung fällt kaum als solche auf, weshalb Du sie sogar im Büro unbemerkt ausführen kannst.

Fettabsaugung oder Necklifting?

Erweisen sich die Fetteinlagerungen als besonders resistent gegenüber Diäten und Sport, kann auch eine Fettabsaugung Abhilfe schaffen. Zum Erfolg führt diese jedoch nur bei guter Hautqualität. Ist die zarte Haut im Halsbereich zu stark erschlafft, empfiehlt sich ein Necklifting. Im Gegensatz zu einer Fettabsaugung kann der Chirurg neben den unliebsamen Fettzellen gleichzeitig auch überschussige Haut entfernen und das erschlaffte Muskelgewebe straffen. Hierzu stehen dem Operateur unterschiedliche Schnitttechniken zur Verfügung.

Bei einem mittelmäßig ausgeprägten Befund kommt der gerade Schnitt zum Einsatz. Dieser ist besonders vorteilhaft, da er im Schattendreieck des Halses verläuft und daher eine kaum sichtbare Narbe hinterlässt. Für eine ausgeprägte Hauterschlaffung eignet sich ein vom Kinn bis zum Kehlkopf angelegter Zickzack-Schnitt, der Hautverziehungen in der Heilungsphase verhindern soll.

Fett weg dank Kybella®

Ein neues Verfahren aus den USA könnte demnächst beide Eingriffe völlig überflüssig machen. Die unter dem Handelsnamen Kybella® vertriebene Injektionslösung des Herstellers Kythera Biopharmaceuticals soll die unliebsamen Fettzellen ganz ohne OP in den Tod treiben. Die darin enthaltene Desoxycholsäure weicht die Zellmembran auf und bringt die Fettzellen regelrecht zum Bersten. Den Rest der Arbeit erledigt das körpereigene Reinigungskommando: die Fresszellen (Makrophagen).

Ihre Zulassung in den USA erhielt die Fett-Weg-Spritze für das Kinn erst im Sommer dieses Jahres. Zeitgleich wurde auch ein Vertriebsvertrag mit kanadischen Pharmaherstellern besiegelt, die das Wundermittel gegen Fett unter dem Handelsnamen Belkyra™ auf den Markt bringen sollen. In Deutschland ist das Präparat bis dato noch nicht zugelassen, dafür sind die Aussichten auf einen Vertrieb in der Schweiz bis jetzt vielversprechend. Wer sich das störende Doppelkinn unbedingt wegspritzen lassen will, wird also zunächst eine weite Strecke auf sich nehmen müssen, um die hartnäckigen Fettpölsterchen zum Schmelzen zu bringen.

So bequem die nichtinvasive Methode auch anmuten mag, die mit ihr einhergehenden Risiken dürfen nicht unterschätzt werden. Wird die Injektion nicht direkt ins das Fettgewebe eingebracht, drohen irreparable Schäden der umliegenden Hautzellen. Neben Blutergüssen, Schwellungen und Verhärtungen im behandelten Areal kann es ebenso zu schwerwiegenden Nervenverletzungen im Kiefer kommen. Daher ist eine umfassende Untersuchung vor der Prozedur absolute Pflicht.

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