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Skurrile Schönheitstrends 2015 Beauty

Skurrile Schönheitstrends 2015

Beauty-Trends kommen und gehen. Manche ermöglichen uns eine unkomplizierte Veränderung auf Zeit, andere wiederum hinterlassen lebenslange Spuren. Allen gemein ist die bewusste Inszenierung des eigenen Körpers ‒ ob als Ausdruck von Individualität oder als Identifikationsmerkmal einer bestimmten sozialen Gruppe. Wir stellen Dir die ungewöhnlichsten Body-Trends der Saison vor.

Sunburn-Art

Dieser Körpertrend geht unter die Haut. Für das Kreieren eines „Sunburn-Tattoos“ werden einige Hautbereiche vor dem Sonnenbad mit einer Schablone abgedeckt. Der Rest ist der aggressiven UV-Strahlung schutzlos ausgeliefert, was zu bei empfindlicher Haut schnell zu einem folgenschweren Sonnenbrand führen kann. Wer für die brandheiße Modeerscheinung nicht mit seiner Gesundheit zahlen will, sollte die umliegenden Hautareale deshalb mit einem ausreichenden Sonnenschutz versorgen. Denn gesunde Haut ist und bleibt der schönste Körperschmuck aller Zeiten.

Hairy armpits

Der kontroverse Schönheitstrend beherrscht die sozialen Medien wie Instagram bereits seit 2014 und wurde von niemand geringerem derart provokativ in Szene gesetzt als der Königin des Pop selbst. Im März letzten Jahres zeigte Madonna im Netz, was sie vom Rasierzwang hält: „Long hair…Don’t care!!!!!!“ Auf einem ihrer zahlreichen Fotos blickt sie selbstbewusst, gar herausfordernd in die Kamera und gibt den Blick auf ihre behaarte Achsel frei. Die haarige Botschaft kam nicht nur bei den Fans der Popsängerin gut an, sondern fand auch schnell mutige Nachahmerinnen auf der ganzen Welt. Kreative Naturen, die ihre Haarpracht gern bunt tragen, tun dies mittlerweile auch unter den Armen. Unter dem Hashtag freeyourpits finden Bewunderinnen der buschigen Bewegung eine bunte Vielfalt an Beispielen für das neue Achselstyling. In diesem Sinne: Let it grow!

Thigh Reading

Unter der Bezeichnung Thigh Reading verbirgt sich weitaus mehr als eine vorübergehende Modelaune. Das „Oberschenkel-Lesen“ ist ein wahres Statement gegen den omnipräsenten Optimierungswahn am Körper. Den bislang als störend erachteten Dehnungsstreifen wird nun eine neue Rolle zuteil. Als Spuren des natürlichen Wachstumsprozesses des Körpers trotzten sie dem gängigen Verständnis der Schönheit und verleihen ihren Trägerinnen somit einen Hauch des Unperfekten, das sie so liebens- und begehrenswert macht.

Ganz gleich, was diese oder kommende Saison noch bringen mag: Wer selbstbewusst durchs Leben schreitet, braucht keine Trends, um sich in seiner Haut wohlzufühlen.

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